Myanmar ist mit zahlreichen sich überschneidenden humanitären Notlagen konfrontiert, die durch Verfolgung, anhaltende bewaffnete Konflikte, interkommunale Gewalt und Naturkatastrophen wie Erdbeben und Wirbelstürme verursacht werden. Diese Notlagen haben sich aufgrund der anhaltenden bewaffneten Gewalt und politischen Unruhen seit dem Militärputsch im Februar 2021 weiter verschärft. Die Lage ist nach wie vor dramatisch: 2026 benötigt etwa ein Drittel der 55 Millionen Einwohner des Landes humanitäre Hilfe.