Nach Angaben der Vereinten Nationen sind Zehntausende Menschen aus der Stadt Baidoa im Süden Somalias geflohen, nachdem es dort kürzlich zu Zusammenstößen im Zusammenhang mit umstrittenen Regionalwahlen gekommen war. Dies hat zu einem sprunghaften Anstieg der Vertreibungen geführt und die ohnehin schon prekäre humanitäre Lage weiter verschärft. Am Montag berichtete das Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Union (ECHO), dass das Risiko bewaffneter Auseinandersetzungen in Baidoa aufgrund eskalierender politischer Spannungen „sehr hoch“ sei.