Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

Tausende Tote nach starkem Erdbeben im Westen Afghanistans

Von Simon D. Kist , 8 Oktober 2023

Nach einem starken Erdbeben, das am Samstag den Westen Afghanistans erschüttert hat, ist die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf mehr als 2.000 gestiegen. Das von den Taliban geführte Ministerium für Naturkatastrophen bestätigte die Zahl der Todesopfer in einer Mitteilung vom Sonntag und erklärte, mehr als 1.300 Häuser seien durch das Beben vollständig zerstört worden.

Naeemul Haq, der Leiter des von den Taliban geleiteten Informations- und Medienzentrums in der Provinz Herat, sagte in einer Erklärung, dass bei dem Beben der Stärke 6,3 mehr als 2.000 Menschen verletzt wurden. Er fügte hinzu, dass die Rettungsarbeiten fortgesetzt würden und dass die Zahl der Opfer voraussichtlich weiter steigen werde.

Das Erdbeben in Herat, einer westlichen Provinz an der Grenze zum Iran, ereignete sich am Samstagmorgen um etwa 11.00 Uhr. Das Epizentrum lag in der Nähe von Zinda Jan, einem Bezirk im Zentrum Herats. Auf das schwere Beben folgte ein zweites Beben der Stärke 6,3, das sich etwa 30 Minuten später ereignete.

Nach Angaben des US Geological Survey sind Erdbeben in Afghanistan und den umliegenden Regionen aufgrund der komplexen und aktiven Wechselwirkungen zwischen den tektonischen Platten Arabiens, Eurasiens und Indiens häufig. Die Erdbeben in West- und Zentralafghanistan werden in erster Linie durch die nordwärts gerichtete Bewegung der arabischen Platte im Verhältnis zur eurasischen Platte beeinflusst.

Mindestens acht starke Nachbeben erschütterten die Provinz innerhalb von fünf Stunden und betrafen Dörfer in drei Bezirken, teilte das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mit. Das OCHA bezeichnete den Zustand vieler der Verletzten als ernst.

Vertreter der Taliban berichteten am Sonntag bei einem Treffen mit Vertretern humanitärer Organisationen, dass die Katastrophe mehr als ein Dutzend Dörfer mit rund 3.000 Familien verwüstet habe.

Die Vereinten Nationen berichteten in einer ersten Einschätzung in der Nacht, dass mehr als 600 Häuser im Katastrophengebiet "teilweise oder vollständig beschädigt" wurden.

"Mindestens 4.200 Menschen [600 Familien] sind betroffen. Zusätzlich wurden schätzungsweise 300 Familien oder 2.100 Menschen vertrieben", teilte OCHA mit.

"In Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden haben das Länderbüro der Weltgesundheitsorganisation in Kabul und die WHO-Außenstelle in Herat rasch Ressourcen mobilisiert und lebensrettende Soforthilfe für die betroffene Bevölkerung geleistet", heißt es in der Erklärung.

UN-Generalsekretär António Guterres drückte seine Trauer über den Verlust von Menschenleben bei dem Erdbeben aus, versicherte seine Solidarität mit dem afghanischen Volk und sprach den Familien der Opfer sein aufrichtiges Beileid aus und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung.

Der Rest der Stellungnahme, die vom Sprecher des Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, veröffentlicht wurde, lautete: "Die Vereinten Nationen und unsere Partner in Afghanistan stimmen sich mit den De-facto-Behörden ab, um den Bedarf schnell zu ermitteln und Soforthilfe zu leisten."

"Während der Winter naht, ruft der Generalsekretär die internationale Gemeinschaft auf, zusammenzukommen und die von dem Erdbeben betroffenen Menschen zu unterstützen, von denen viele bereits vor dieser Krise in Not waren."

Afghanistan befindet sich nach wie vor in einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt. Das Land ist von anhaltenden Konflikten und Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren und Erdbeben heimgesucht worden. Im Juni 2022 kamen bei einem starken Erdbeben im Osten des verarmten südasiatischen Landes mehr als 1.000 Menschen ums Leben.

Millionen Menschen im Land leiden unter Elend und Hunger inmitten jahrzehntelanger Konflikte. 29,2 Millionen Menschen - zwei Drittel der Bevölkerung des Landes - benötigen im Jahr 2023 humanitäre Hilfe. Unter den Notleidenden befinden sich 15,8 Millionen Jungen und Mädchen.

Die kumulativen Auswirkungen von gewaltsamen Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, Binnenvertreibung, Dürre und anderen Naturkatastrophen haben den Bedarf an humanitärer Hilfe in dem südasiatischen Land drastisch erhöht.

Mehr als 15 Millionen Menschen in Afghanistan leiden unter akutem Hunger, darunter fast 3 Millionen Menschen, die sich in einer Notsituation der Ernährungsunsicherheit befinden. 4 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter 3,2 Millionen Kinder unter 5 Jahren.

Vor zwei Jahren übernahmen die radikalislamischen Taliban die Kontrolle über das gesamte Land. Gemäß ihrer strengen Auslegung des islamischen Rechts haben sie den Zugang von Frauen zu Bildung und Arbeit weitreichend eingeschränkt. Die De-facto-Herrscher haben Frauen auch von der Arbeit für Hilfsorganisationen ausgeschlossen, was die humanitären Aktivitäten in Afghanistan behindert. Kein Land hat die Taliban-Regierung anerkannt, da es Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und der Behandlung von Frauen gibt.

Einige Informationen für diesen Bericht wurden von VOA zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Afghanistan: Flash Update #1 Erdbeben in der Provinz Herat, Afghanistan, 7. Oktober 2023 (Stand: 21.00 Uhr), OCHA-Bericht, veröffentlicht am 7. Oktober 2023 (in Englisch)
https://reliefweb.int/report/afghanistan/afghanistan-flash-update-1-earthquake-herat-province-afghanistan-7-october-2023-2100

Tags

  • Afghanistan
  • Erdbeben

Neueste Nachrichten

  • Westjordanland: UN-Menschenrechtschef warnt vor ethnischer Säuberung
  • Untersuchungskommission: Russland hat Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine begangen
  • Nordäthiopien: Nahrungsmittelhilfe erreicht Zehntausende vom Konflikt Betroffene
  • Haiti: Tausende fliehen vor bewaffneter Gewalt, während der Bedarf die Mittel für Nothilfe übersteigt
  • Sudan-Konflikt: Friedensbemühungen zur Beendigung des Krieges werden erneut aufgenommen
  • Beispielloser El Niño: UN rufen zu sofortiger Hilfe zum Schutz der am stärksten gefährdeten Menschen auf
  • Krieg im Jemen: Familien werden weiterhin aus ihren Häusern vertrieben, Hunger und Krankheiten grassieren
  • UNICEF: Kindheit in Gaza bestimmt vom Kampf ums Überleben
  • Afghanistan: Hunger und Unterernährung nehmen trotz besserer Ernten weiter zu
  • Eskalierende Kampfhandlungen im Jemen unterbrechen lebensrettende Hilfslieferungen in die Stadt Taiz
  • Globaler Hunger nimmt erneut zu, da Kriege die Ernährungssicherheit weltweit bedrohen, warnt neuer Bericht
  • DR Kongo: Wachsende Unsicherheit behindert Hilfsmaßnahmen und gefährdet Ebola-Bekämpfung
  • Sudan: In Darfur und Kordofan besteht weiterhin die Gefahr einer Hungersnot; Unterernährung verschlimmert sich
  • IOM: Mindestens 139 Tote und 84 Vermisste bei Schiffsunglück vor Dschibuti
  • Erste Nahrungsmittelhilfen erreichen Tigray, während der Konflikt in Nordäthiopien eskaliert
  • Zentrale Sahelzone: Vertreibungskrise verschärft sich – fast vier Millionen Menschen auf der Flucht
  • Ukraine-Krieg: Fast 50 Zivilisten bei jüngster Angriffswelle getötet
  • Krise im Jemen: Zahl der Vertriebenen übersteigt 200.000 – Bedarf steigt rasant, Finanzmittel gehen zur Neige
  • Sudan-Krieg: Fahrer eines Hilfskonvois bei Angriff getötet; zunehmende Ernährungsunsicherheit und Gefahr für Ernte
  • MSF: Israel setzt den Völkermord in Gaza fort und zerstört die Lebensgrundlagen
  • UN stellen 160 Millionen Dollar bereit, um in 12 unterfinanzierten humanitären Krisen Menschenleben zu retten
  • Äthiopien: Eskalierende Kampfhandlungen im Norden gefährden Zivilisten und unterbrechen humanitäre Einsätze
  • Haiti: Einwohner fliehen vor tödlicher Gewalt in Artibonite
  • Myanmar: UN-Menschenrechtschef verurteilt tödliche Luftangriffe auf belebten Markt in Rakhine
  • UNHCR: 8,3 Millionen Vertriebenen droht aufgrund drastischer Mittelkürzungen der Verlust ihrer Lebensgrundlage
  • Kämpfe im Jemen führen zur Vertreibung von 70.000 Kindern – Unterernährung weit verbreitet
  • Äthiopien: Kampfhandlungen in Tigray eskalieren
  • DR Kongo: Kämpfe vertreiben Tausende, während Gesundheitsnotlagen das Land erschüttern
  • Somalia: Hunger und Mangelernährung bedrohen die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen
  • UN-Nothilfekoordinator fordert Unterstützung, um 87 Millionen Menschen mit lebensrettender Hilfe zu erreichen
  • Eskalation im Jemen: Vertriebenen Familien benötigen dringend Nahrung und Unterkünfte
  • Haiti: Über eine Viertelmillion Kinder leiden unter akuter Unterernährung
  • Syrien: Millionen Menschen kehren nach Hause zurück, doch der Wiederaufbau ist weiterhin fragil
  • DR Kongo: Ebola-Einsatzkräfte kämpfen gegen „tödliche und massive Epidemie“
  • Krise im Jemen: Rund 125.000 Menschen durch erneute Kampfhandlungen vertrieben
  • Sudan: Nothilfe für Hunderttausende könnte innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen
  • Libanon: Inmitten fortdauernder Unsicherheit bleibt der humanitäre Hilfebedarf akut
  • Südsudan: UN-Kommission warnt vor wachsenden Risiken für die Zivilbevölkerung
  • Jemen: Erneute Kämpfe vertreiben Tausende, während Hilfsmaßnahmen aufgrund fehlender Mittel stocken
  • In Gaza stehen von Frauen geführte Haushalte vor unlösbaren Entscheidungen, um zu überleben
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE