Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

Jemen-Konflikt: Austausch von Gefangenen weckt Hoffnung

Von Simon D. Kist, 15 April, 2023

Die Kriegsparteien im Jemen haben am Freitag mit der Freilassung von fast 900 Gefangenen begonnen und damit die Hoffnung auf eine breitere politische Lösung des Konflikts geweckt. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) leitet die Durchführung der Freilassungsaktion, bei der drei Tage lang Flüge zwischen sechs Flughäfen im Jemen und in Saudi-Arabien durchgeführt werden, um die Gefangenen zurückzubringen.

Vom Iran unterstützte Houthi-Rebellen und eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition, welche die jemenitische Regierung unterstützt, führen seit 2015 einen Krieg, der zu einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt geführt hat.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wird die Gefangenen mit seinen Flugzeugen in mehrere Städte im Jemen und in Saudi-Arabien ein- und ausfliegen. IKRK-Teams werden die Gefangenen auch während ihrer Reise begleiten und sie unterwegs medizinisch versorgen. 

Die Aufgabe des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz besteht darin, dafür zu sorgen, dass die humanitären Grundsätze eingehalten und die Gefangenen während des gesamten Prozesses human behandelt werden. IKRK-Mitarbeiter haben den Gesundheitszustand der Häftlinge untersucht und bestätigt, dass sie reisefähig sind. 

"Mit diesem Akt des guten Willens werden Hunderte von Familien, die durch den Konflikt auseinandergerissen wurden, während des heiligen Fastenmonats Ramadan wieder zusammengeführt, was einen Hoffnungsschimmer inmitten großen Leids darstellt", sagte Fabrizio Carboni, der Regionaldirektor des IKRK für den Nahen und Mittleren Osten.

Nach Angaben des IKRK werden auch die jemenitische Rothalbmondgesellschaft (YRCS) und die saudische Rothalbmondbehörde (SRCA) eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Häftlinge spielen. Ihr medizinisches Personal und ihre Freiwilligen werden den Gefangenen mit Behinderungen beim Ein- und Aussteigen aus den Flugzeugen helfen und bei Bedarf Erste Hilfe und Sanitätsdienste leisten.

"Wir wünschen uns sehr, dass diese Freilassungen den Anstoß für eine breitere politische Lösung darstellen und dazu führen, dass noch mehr Gefangene zu ihren Angehörigen zurückkehren", sagte Carboni. 

Die Freilassungsaktion ist das Ergebnis von Gesprächen, die am 20. März 2023 in Bern, Schweiz, abgeschlossen wurden, wo die Konfliktparteien im Jemen den Plan für die Freilassung endgültig festlegten. Das IKRK leitete diese Gespräche gemeinsam mit dem Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Jemen (OSESGY). 

Die Parteien haben sich verpflichtet, im Mai erneut zusammenzukommen, um weitere Freilassungen zu organisieren.

Der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen, Hans Grundberg, begrüßte den Beginn der Freilassungsaktion und dankte den Parteien für ihre Zusammenarbeit mit seinem Büro und dem IKRK bei der Umsetzung des im März vereinbarten Plans. 

"Diese Freilassungsaktion kommt zu einem Zeitpunkt der Hoffnung für den Jemen und erinnert uns daran, dass ein konstruktiver Dialog und gegenseitige Kompromisse mächtige Instrumente sind, mit denen große Erfolge erzielt werden können. Heute können Hunderte von jemenitischen Familien das Eidfest mit ihren Angehörigen feiern, weil die Parteien verhandelt und eine Einigung erzielt haben. Ich hoffe, dass sich dieser Geist auch in den laufenden Bemühungen um eine umfassende politische Lösung widerspiegelt", sagte Grundberg.

Ende nächster Woche werden die Muslime das Ende ihres täglichen Fastens während des heiligen Monats Ramadan mit dem Fest Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) begehen.

"Tausende von Familien warten immer noch darauf, mit ihren Angehörigen wiedervereint zu werden. Ich hoffe, dass die Parteien auf dem Erfolg dieser Operation aufbauen, um ihre im Stockholmer Abkommen eingegangene Verpflichtung gegenüber dem jemenitischen Volk zu erfüllen, alle konfliktbedingten Gefangenen freizulassen und dem Leiden ein Ende zu setzen", sagte der Sondergesandte.

Nach der diplomatischen Annäherung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran wächst in der Region die Hoffnung auf ein baldiges Ende des seit acht Jahren andauernden Krieges im Jemen. Die beiden Regionalmächte führen in dem Land einen Stellvertreterkrieg. Ein vor einem Jahr vereinbarter Waffenstillstand zwischen den Kriegsparteien wurde zweimal verlängert, lief aber im Oktober aus, als die Konfliktparteien nicht bereit waren, ihn zu verlängern. Trotzdem haben die Kämpfe deutlich nachgelassen.

Der seit acht Jahren andauernde bewaffnete Konflikt im Jemen hat Zehntausende von zivilen Opfern gefordert und Millionen von Menschen zur Flucht gezwungen, was den Jemen zu einer der größten humanitären Krisen der Welt gemacht hat. Seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2015 waren fast 6 Millionen Menschen zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. 4,5 Millionen Menschen sind Binnenflüchtlinge innerhalb des Landes.

Das derzeitige Ausmaß des Hungers im Jemen ist beispiellos. Die Rate der Unterernährung bei Kindern ist eine der höchsten der Welt, und die Ernährungssituation verbessert sich nur leicht. Diese Fortschritte sind jedoch äußerst fragil und könnten sich schnell umkehren, wenn Hilfsorganisationen aufgrund von Finanzierungsengpässen gezwungen sind, ihre Programme zu reduzieren oder auszusetzen. 

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2023 21,6 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen. Unter ihnen befinden sich 12,9 Millionen Kinder.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Fast 900 Gefangene aus dem Jemen-Konflikt kehren mit IKRK-Flügen nach Hause zurück, Internationales Komitee vom Roten Kreuz, Pressemitteilung, veröffentlicht am 14. April 2023 (in Englisch) 
https://www.icrc.org/en/document/nearly-900-detainees-yemen-conflict-return-home-icrc-flights

Vollständiger Text: Hunderte von Gefangenen im Jemen freigelassen, Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs für den Jemen (OSESGY), Pressemitteilung, veröffentlicht am 14. April 2023 (in Englisch) 
https://osesgy.unmissions.org/hundreds-detainees-released-yemen

Tags

  • Jemen
  • Unterfinanzierte Krise

Neueste Nachrichten

  • Erdbeben in Venezuela: Suche nach Überlebenden geht weiter
  • Bericht: Schwere Unterernährungskrise im Süden Afghanistans spitzt sich zu
  • Haiti: Neue Wellen der Gewalt vertreiben Tausende, während sich die humanitäre Krise verschärft
  • Erdbeben in Venezuela: Rettungskräfte suchen mit Hochdruck nach Überlebenden
  • Krieg im Sudan: UN-Bericht dokumentiert weitverbreitete sexuelle Gewalt
  • Untersuchungskommission: Israel begeht weiterhin Völkermord im Gazastreifen, indem Kinder gezielt zur Zielscheibe werden
  • Glaubensbasierte Organisationen: „Hunger inmitten des Überflusses ist ein moralisches Versagen“
  • Trotz nomineller Waffenstillstände im Gazastreifen und im Libanon gehen Tötungen von Zivilisten durch israelische Streitkräfte weiter
  • El Niño: FAO und WFP starten Hilfsappell, um Millionen Menschen vor extremen Wetterereignissen zu schützen
  • Sudan-Krieg: Offensive auf El Obeid steht unmittelbar bevor; katastrophale Folgen befürchtet
  • Bericht: Zunehmender Hunger bedroht Millionen Menschen in 13 globalen Brennpunkten
  • Jemen-Krise verschärft sich angesichts zunehmenden Hungers
  • Welt wartet auf Details zum Friedensabkommen zwischen Iran und USA, UN fordern Hilfskorridor durch Straße von Hormus
  • Ukraine-Krieg: Mehr zivile Opfer im Mai als in allen anderen Monaten der vergangenen vier Jahre
  • DR Kongo: Ebola-Ausbruch weitet sich aus, während Hilfsorganisationen sich auf Anstieg der Fälle bei Kindern vorbereiten
  • Zahl der Vertriebenen weltweit sinkt zum ersten Mal seit zehn Jahren leicht
  • Afghanistan-Krise: OCHA fordert UN-Sicherheitsrat auf, Finanzierung sicherzustellen und Zivilbevölkerung zu schützen
  • US-Sanktionen gegen Kuba gefährden Menschenleben und müssen aufgehoben werden, sagt Türk
  • Krise im Libanon: UN lancieren erweiterten Nothilfeaufruf während Bedarf rapide steigt und Zahl der zivilen Opfer zunimmt
  • Sudan führt Liste der weltweit am meisten vernachlässigten Vertreibungskrisen an
  • Sahel: 24 Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe aufgrund von Hunger, Konflikten und Klimakatastrophen
  • UNHCR fordert die Welt auf, das Schicksal der Rohingya-Flüchtlinge nicht zu vergessen
  • WMO: El Niño bestätigt, extreme Wetterereignisse werden zunehmen
  • Iran-Krieg lässt Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen in Not zurück
  • Südsudan: WFP verstärkt Nothilfemaßnahmen in Akobo angesichts katastrophalen Hungers
  • Libanon: Zivilisten tragen die Hauptlast der israelischen Angriffe und Vertreibungsbefehle
  • EU enthüllt neue Strategie zur Stärkung der humanitären Hilfe
  • Haitis Vertreibungskrise: Bandengewalt zwingt 1,5 Millionen Menschen zur Flucht
  • Mali: Humanitäre Krise verschärft sich nach einem Monat zunehmender Gewalt
  • Nigeria: Schwere Hungerkrise bedroht Millionen von Kindern
  • DR Kongo: UN-Nothilfechef stellt bis zu 60 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung bereit
  • Rohingya-Krise: UN benötigen 711 Millionen Dollar zur Unterstützung der Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden
  • Bewaffnete Konflikte: Führende humanitäre Vertreter verurteilen das Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung
  • Gaza: Fehlende Mittel behindern humanitäre Einsätze; Gräueltaten bleiben weiterhin ungestraft
  • Sudan-Krieg: Gefahr einer Hungersnot besteht weiterhin, während 19,5 Millionen Menschen unter akutem Hunger leiden
  • Somalia: UN warnen vor Verschärfung von Hunger und Unterernährung; Gefahr einer Hungersnot droht
  • Syrien: WFP reduziert Nahrungsmittelhilfe aufgrund fehlender Gelder
  • DR Kongo: Millionen Menschen leiden unter Hungerkrise, während humanitäre Hilfe ausbleibt
  • Kinder in der Westbank werden erschossen und niedergestochen; Amputierten in Gaza werden Prothesen verweigert
  • Jemen: Mittelkürzungen gefährden Millionen von Menschenleben
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE